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Große, braune aufrechtstehnde Tannenzapfen. Grüne Nadeln , png, 150.8 KB

Oh Tannebaum

Was in unseren Parks so alles nadelt

In unseren Volksliedern geht es zur Weihnachtszeit immer wieder um die Tanne. Das hat dazu geführt, dass für die meisten Menschen alle Nadelbäume als Tannen oder Tannenbäume bezeichnet werden.

Dabei gibt es eine unglaubliche Vielfalt an Nadelbäumen.

Auch wenn auf den ersten Blick alle gleich aussehen, lässt sich an kleinen Details leicht erkennen, um welche Baumart es sich handelt.

Am häufigsten werden sicherlich Tannen und Fichten verwechselt. Hier ist ein Blick auf die Zapfen hilfreich, bei Tannen stehen sie aufrecht, bei Fichten hängen sie herunter.

Auch die Douglasie, deren Zweige wegen ihrer langen Haltbarkeit gerne für Adventskränze verwendet werden, sieht ganz ähnlich aus. Bei ihr schauen jedoch unter den Zapfenschuppen zwei kleine Spitzen heraus. Unverkennbar.

Kiefern haben meistens deutlich längere Nadeln und diese sind büschelförmig angeordnet. Als große Bäume bilden sie eine richtige Krone aus, das gibt es bei anderen Nadelgehölzen nicht.

Eine Besonderheit ist die Lärche. Sie gehört zu den wenigen Gehölzen, deren Nadeln sich im Herbst braun färben und abfallen. Das ist auch bei der nordamerikanischen Sumpfzypresse so und beim Chinesischen Rotholz.

Die heimischen Eiben haben sehr weiche und tief dunkelgrüne Nadeln. Die Bäume werden nicht besonders groß und die leuchtendroten Früchte sehen eher wie Beeren und nicht wie Zapfen aus.

Zuletzt genannt werden sollte noch die Atlaszeder, die nicht nur durch die graugrüne Farbe ihrer Nadeln aus dem Rahmen fällt, sondern sich auch durch deren büschelige Anordnung von den üblichen "Tannenbäumen" unterscheidet.

Wie wäre es, versuchen Sie doch mal bei einem winterlichen Spaziergang in den schönen Bremer Parkanlagen herauszufinden, wie viele Nadelbäume Sie unterscheiden können.

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