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Verjüngungskur für den Hohentorspark in der Neustadt

Im Rahmen der umfangreichen Sanierung der Neustadtswallanlagen kommt jetzt auch der Hohentorspark in den Genuss einer Verjüngungskur.

Der Hohentorspark wurde in den 50er Jahren im typischen Stil seiner Zeit gebaut und stellt für die Neustadt auch heute noch ein wertvolles Kleinod städtischer Landschaftsarchitektur dar.
Nach 58 Jahren zeugen zugewachsene Eingangsbereiche, marode Wege und eingefallene Mauern jedoch von einem dringenden Sanierungsbedarf.

Mit behutsamen Eingriffen wird die Parkanlage jetzt im
Auftrag des Senators für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa vom Umweltbetrieb Bremen modernisiert und an die heutigen Nutzerbedürfnisse angepasst, ohne ihre historischen Eigenarten zu beeinträchtigen.

Die Bauarbeiten dauern von Juni bis Oktober 2011.

So wird der Park schöner:

  • Wegeverbindungen werden für Sie spaziergängerfreundlich
    überarbeitet.

  • Einladende Eingangsbereiche und eine freundliche,heckengesäumte Platzfläche am Haupteingang öffnen den Park.

  • Eine klare Linienführung zwischen Park und Straßenbereich am Neustadtswall grenzt den Park von der Straße ab.

  • Behutsames Auslichten von Hecken und Sträuchern macht den Park transparenter und großzügiger.

  • Dunkle,unübersichtliche Angstecken verschwinden.

  • Das Herzstück des Hohentorsparks bildet der historische Senkgarten mit seinen geschwungenen, leuchtenden Staudenbeeten. Dieser blühende Garten bleibt in seiner Grundstruktur vollständig erhalten. Die zerfallene Mauer wird jedoch saniert.

Müssen Bäume gefällt werden?

Vor Beginn der Bauarbeiten werden im Februar einige Bäume aus dem Park entfernt.Dabei handelt es sich um kranke und marode Bäume oder um Bäume und Sträucher, die den Park dunkel und uneinsehbar machen: Eine Eibe,eine Zierkirsche,eine Eibenhecke und vier Hainbuchen.
Dicht an der Mauer des Senkgartens wächst eine Gleditschie, die durch die Sanierungsarbeiten an der Mauer ihre Stabilität verlieren könnte. Nach Möglichkeit wird sie aber erhalten. Gelingt dies nicht, gibt es eine Ersatzpflanzung von 5 Gleditschien am Neustadtswall.