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Böses Park

Sofort zu erkennen ist der Böses Park an seinem unverwechselbarem Farbenspiel, das in seinem kleinen Buchenwäldchen leuchtet, besonders wenn die Sonne scheint. Hinter der markanten Installation stecken 34 Holzstämme in blau, rot, gelb und grün, die bei einem studentischen Kunstprojekt in den geschlossenen Baumbestand integriert wurden. Seit der Neugestaltung des gut 100 Jahre alten Böses Park, die 2005 abgeschlossen wurde, bildet der Park ein grünes Pendant zum belebten Huchtinger Dorfplatz, mit Spielgeräten, einem einladenden Tor-Rondell, Rosen- und Blütensträuchern und viel Aufenthaltsqualität.

Nach heutigem Wissen muss das Gelände von Böses Park um 1900 entstanden sein. Im Fockemuseum hängt ein Bild, das Böses Park zu dieser Zeit zeigt. Es handelte sich um das Landgut Dr. Grober. 1923 kam die Familie Böse nach Huchting und erwarb das Grundstück. Bis 1960 wurde das Landgut einschließlich dem Park privat genutzt. Als die Witwe Böse nach dem Tod ihres Mannes das Grundstück zum Verkauf anbot, bekam sie ein sehr lukratives Angebot eines privaten Investors. Sie schlug es aus und verkaufte stattdessen günstig an die Stadt, da ihr am zukünftigen Erhalt der Parkanlage mehr gelegen war.

Noch heute erkennt man die alte Wurt (eine Erhöhung, die vor Hochwasser schützen sollte), auf der die Villa der Familie Böse gestanden hat. Der Park wurde nach dem Verkauf zweimal erweitert. Zuerst gab der Landwirt Henrich Osmer Land ab, das aufgrund der entstehenden Bebauung nicht mehr für die Landwirtschaft nutzbar war. Der Park wurde rechtsseitig verbreitert. Die zweite Erweiterung erfolgte durch die Auflösung einer Minigolfanlage, die sich hinter dem ehemaligen Tankstellengelände befand. Der Park zeichnet sich durch einen – im Hinblick auf seine „kleine Größe“ – relativ großen geschlossenen Baumbestand aus

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